Gemeindeort Falkenberg
Willkommen in Falkenberg
Das kleine Heidedorf Falkenberg mit seinen 278 Einwohnern (Stand 01.01.2026) wurde 1314 erstmalig erwähnt. Zum Ort gehören die Ortsteile Gniebitz und Hachemühle.
Die breite Kastanienallee prägt das gesamte Ortsbild.
Die Kirche mit ihrem Fachwerkturm stammt aus dem 13. Jh. und ist die Älteste der umliegenden Gemeinden.
Fährt man in Richtung Dahlenberg, erstreckt sich rechter Hand der Fuchsberger, ein Trockenbiotop. Zu Himmelfahrt findet jedes Jahr hier ein Freilichtgottesdienst statt.
Im Falkenberger Forst liegt aus geraumer Vorzeit das wenig bekannte „Paker Schloss“, ein von Nassstauden und Erlenbrüchen umgebener Aufschüttungshügel mit Wall- und Wassergraben. Unweit davon findet man den Gedenkstein des hochverdienten Forstbeamten August Theodor von Steuben, der hier wohl seinen Lieblingsort hatte.
Bis vor kurzem war in Falkenberg der Sitz eines Sächsischen Forstamtes. Ein schmuckes Forsthaus erinnert noch daran.
Eine alte Gaststätte „Zum fröhlichen Weidmann“ im Zentrum des Ortes wurde durch einen Verein aufwendig saniert und ist jetzt Treffpunkt im Ort. Zu Feiertagen, Festen und für Spielabende ist sie geöffnet.
Sportfreunde können auf Anmeldung einen Tennisplatz am nördlichen Ortsrand nutzen.
Chronik
| Um 1200 | entstand die germanische Siedlung „aus rauher Wurzel“ (Waldgebiet wurde gerodet), es war ein Bauernhof ohne rittersitz und unterstand dem Amte Torgau |
| Um 1300 | Bau eines Glockenturmes mit Kapelle – heutige Kirche |
| 1529 | bestand Falkenberg aus 22 Hufen und 2 Gärtner (1 Hufen = Anteil des Siedlers an der Dorfflur, etwa 20 – 40 Morgen, 1 Morgen = 2500 m ² |
| 1589 | hatte Falkenberg einen Thingstuhl (Landgericht) erwähnt im grünen Erbbuch Torgau von 1510 |
| 1608 | urfte jeder Hüfner nur 10 Schafe halten, der Pfarrer aber 500 und noch dazu den Bierausschank betreiben |
| 1651 | hatte Falkenberg 7 Hüfner und einen Gärtner |
| 1800 | bestand der Ort aus 117 Häusern |
| 1830 | Bau eines Forstdienstgehöftes als Oberförsterei später Sächsischen Forstamt. Die Oberförsterei war selbständiger Gutsbezirk und ihr oblagen die Waldnutzung und die Jagd. |
| 1885 | Die Kirche erhielt eine Kirchturmuhr. Diese ist heute noch funktionstüchtig |
| 1930/31 | Bau eines Schulhauses – später Gemeindeamt |
| 1946 | wurde die Zwangsbewirtschaftung zur Ernährung der Bevölkerung durch die russische Kommandantur angeordnet |
| 1955 | hatte Falkenberg 623 Einwohner |
| 1958 | Gründung der 1. Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft |
| 1976 | hatte Falkenberg 447 Einwohner |
| 1979 | Errichtung eines Holzhofes in der ehemaligen Pechhütte |
| 1989 | fand eine große 675 Jahrfeier statt |
| 1994 | Gemeindegebietsreform – Falkenberg gehört seit dem zur Gemeinde Trossin |
| 2014 | fand eine große 700 Jahrfeier statt – Eine Chronik von Falkenberg wurde in diesem Zuge angefertigt. |
| Zu Falkenberg gehören: | Gniebitz 1223 wird der Ort erstmalig erwähnt |
| Hachemühle 1645 als als Wassermühle erbaut für Korn und Holz Genannt nach dem Geschlecht der Hache, die über 100 Jahre die Mühle bewirtschafteten |




