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Wilkommen in Roitzsch
Der Ort Roitzsch, mit seinen 450 Einwohnern, liegt zwischen Feldern und Wiesen und wird vom Torgischen Weg durchquert. Roitzsch ist slawischen Ursprungs und wurde 1223 erstmals erwähnt. 1508 entstand hier ein Rittergut. Das Jagdhaus am Zadlitzbruch, einem fast ursprünglichen Hochmoorbruch, wurde während der Regierungszeit des Kurfürsten August von Sachsen angelegt (Regierungszeit 1553- 1586). Der Zadlitzbruch ist ein Naturschutzgebiet, wo noch seltene Pflanzen wie Wollgras und der fleischfressende Sonnentau gedeihen sowie seltene Tierarten wie Kraniche zu finden sind.
Schon von Weitem sieht der Wanderer den 1957 erbauten Funkturm, der sich auf dem höchsten Punkt der Umgebung über die Landschaft erhebt. Er wird von der Telekom als Verstärker und von der Forst als Feuerwachturm genutzt. Das Heidedorf mit seiner im Zentrum gelegenen Dorfkirche, die aus dem 16 Jh. stammt, hat seinen ländlichen Charakter bewahrt. Die Gaststätten "Zur Quelle" und "Imbißstübl" und ein Backwarenshop mit Kugeleisverkauf laden zum Verweilen ein. An dem Trimm- Dich- Pfad am Schafteich kann man sich sportlich betätigen. Am Ortsausgang Richtung Süptiz ist eines der hier zahlreichen Hühnengräber "Die Ruhe" zu sehen. Das ausserhalb gelegene Jagdhaus befindet sich mitten im Naturschutzgebiet. Es lohnt sich die reizvolle Umgebung von Roitzsch kennenzulernen und zu erkunden.

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